DAS – Ausbildung zum/r Systemischen Berater/in Familientherapie

Teilnehmende der Ausbildung Systemische Familientherapie können Klient/innen mit Anliegen im Bereich Familientherapie und Persönlichkeitsentwicklung beraten und therapeutisch behandeln.

Inhaltsbeschreibung

  • Kommunikation:  Kommunikationsregeln, Ursachen und Symptome bei Kommunikations-Schwierigkeiten. Bedingungen einer Kommunikation. Authentische Kommunikation. Grundregeln des NLP. Wie halte ich eine Rede, wie kann ich mein Anliegen transportieren.
  • Grundformen der Angst nach Fritz Riemann: Theorie und praktische Anwendung in einem Klientengespräch. Welche Prägungen hat der Einzelne. Rollenspiele zur Verdeutlichung der Muster. Welche Potentiale liegen in dem Gefühl der Angst. Welche Grundform nutzt der Einzelne, worin steckt das Potential, was wäre der heilsame Entwicklungsschritt, welche Sonden kennen wir?
  • Rundregeln des Familienstellens: Sinn und Prinzipien. Was bedeutet Sippentreue? Welche Ordnungen innerhalb des Familienstellens sind noch zeitgemäß? Praktisches Erleben anhand eigener Aufstellungen. Analogien innerhalb verschiedener Systeme in denen wir uns bewegen (Familie, Firma, Verein…).  Worin erkenne ich meine Eigenverantwortlichkeit. Welche Handlungsmöglichkeit hat der Klient.
  • Systemische Gesprächsführung: Grundregeln eines therapeutischen Gesprächs. Abholen des Klienten, Empathie, Auftragsabholung, zirkuläre Fragen, Unterschiedsbildung. Kreatives Arbeiten mit Bildern und Symbolik. Klärung des Potentials der Problematik. Animierung zur Selbstreflexion. Angebote und Motivation dass der Klient eigene Lösungsansätze entwickeln kann, Rückkopplung und Animierung zu einem ersten Schritt einer Veränderung.
  • Formen therapeutischen Arbeitens und ihre Kombinationsmöglichkeiten: Magische, mythische, mentale und integrale Formen therapeutischen Wirkens und ihr Auftauchen im Familienstellen.  Das Vorgespräch als zeitgemäßes mentales Bedienen des Klienten, mythische symbolische Darstellung eines inneren Seelenbildes. Magisches Erleben über eine Stellvertreterrolle. Integrales Erlebnis über die Kombination.
  • Der Schatten: Erarbeiten und Erfahrungen mit eigenen Schattenanteilen. Die Umwelt als Spiegel, Krankheit als Spiegel, die Familie als Spiegel. Arbeit und Integrationsmöglichkeiten bei Schattenthemen. Was ist Übertragung, wie kann ich eine solche erkennen, bei mir und bei anderen? Wie kann ich damit umgehen?
  • Prinzipien: Welche Unterteilung einer Einheit in Prinzipien kennen wir? Männliches / weibliches Prinzip, vier Elemente, sieben Archetypen der Planeten, zehn Prinzipien aus der Welt der Zahlen (Numerologie), zwölf Archetypen des Tierkreises aus der Astrologie.  Therapeutische Anwendung dieses Wissens. Die zwei Seiten eines jeden Prinzips. Welches Prinzip liegt im Schatten, welches bereitet Schwierigkeiten, wo liegt der heilsame Aspekt?
  • Mythologie, Märchen, Tarot: Welche Botschaften liegen in Märchen und Mythen, welche Seelenbilder werden darin angesprochen. Welche Märchen berühren uns und was sind die Analogien innerhalb unserer Sippe. Betrachtung des Tarots als Urbilder eines psychologischen Entwicklungsweges des Menschen nach C. G. Jung.  Welche Stationen sind in unserem Leben von besonderer Bedeutung?
  • Anima und Animus nach C. G. Jung: Wie zeigen sich diese Urbilder in unserem Leben, welche Auswirkung hat die auf unsere Partnerschaft? Was hat in unserer Herkunft diese Bilder gefüttert, welche Auswirkungen hatte dies auf uns in unserer Vergangenheit (vergangene Beziehungen) und heute (aktuelle Beziehung)? Praktische therapeutische Herangehensweise über Aufstellungsarbeit.
  • Numerologie: Über das Verständnis der Prinzipien hinter Zahlen versuchen wir die Potentiale und Herausforderungen, die sich anhand unserer Zahlen aus dem Geburtsdatum ergeben, Analogien zu unserem Lebensweg mit seinen Herausforderungen, Schwierigkeiten und Lösungen zu finden.  Versuch diese Erkenntnisse in einer systemischen Gesprächsführung einzubinden.
  • Katathymes Bilderleben nach Leuner: Was ist ein Symbol, Symbole in Träumen. Welche heilende Wirkung haben symbolische Bilder auf uns. Erlernung und Erfahrung geführter Bilderreisen um in unserem Unterbewussten an alte traumatisierte Speicherungen heranzukommen und sie mit der Kraft der Symbolik neu einzuordnen.
  • Regression und Reinkarnation: Über eine Weiterentwicklung der Trancereisen aus dem katathymen Bilderleben gehen wir über die Technik der Regression in Bilder unsrer Kindheit, um Prägungen bekannter Muster zu durchschauen und erleben. Über Phantasiereisen erleben wir symbolische Bilder aus unserem Schattenbereich, um diese innerhalb dieser Reise zu integrieren. Anschließend wird über ein systemisches Gespräch der Bezug zum „Hier und Jetzt“ hergestellt, um den Bezug zu unserer bewussten Realität herzstellen und die Eigenverantwortlichkeit in diesem Thema zu stärken.
  • Krankheit und Heilung: Über die Betrachtung von Krankheit als Symbol und Begleiter bzw. Hinweisgeber auf einen Entwicklungsweg versuchen wir die Bedeutung von Krankheit allgemein und im Speziellen zu durchschauen um dadurch ein Verständnis dafür zu entwickeln, welches fehlende Prinzip mit einer bestimmten Krankheit in unserem Leben auftaucht, welchen Sinn diese Krankheit macht. Systemische Gesprächsführung und Familienstellen als Möglichkeit dieses fehlende Prinzip auf eine andere Art zu integrieren, um dadurch die Krankheit überflüssig, erträglicher bzw. verständlicher zu machen.
  • Neue Methoden, Weiterentwicklung des Familienstellens: Arbeit in vorgegebenen Räumen um die Polarität und ihre Verbindung praktisch zu erleben, Arbeit in der liegenden Acht. Arbeit mit geführten Meditationen zum inneren Kind / inneren Erwachsenen, zur innerer Frau / zum innerem Mann, zum inneren Heiligtum.
  • Arbeit in der Verbindung vom „Ich“ und „Selbst“: Woran erkenne ich, den Klienten in seiner Tiefe erfasst zu haben, wo bin ich im eigenen Wollen, wo ist der Patient gefährdet. Grundkenntnisse psychiatrischer Erkrankungen. Wie erkenne ich solche Erkrankungen, was sind die Symptome, wo liegen die Grenzen systemischer Therapie?

Ausbildungszeiten

Die Weiterbildung zum/r Systemischen Berater/in Familientherapie hat einen Ausbildungsumfang von 400 Stunden in einem Zeitraum von 3 Jahren anhand von 7 Kursblöcken zu je 30 Stunden pro Jahr. Sie vermittelt theoretisches Wissens, regt die Entwicklung eigener Erfahrungen in Gruppenarbeit und Therapie an und entwickelt die Teilnehmer persönlich weiter.

Ausbildungsleitung

Ralf Peter Pfetsch (Heilpraktiker)

Workload CAS/DAS-Zertifikat

600 Stunden

Zertifizierungsgebühr

Diploma of Advanced Studies DAS – Ausbildung zum/r Systemischen Berater/in Familientherapie: 464,10 EUR (inkl. MwSt.)

Zertifizierungsordnung

DAS – Ausbildung zum/r Systemischen Berater/in Familientherapie

Kontakt Anmeldung Ausbildung & Termine

www.osteopathie-ulm.de

Informationsblatt

Prüfungsvoraussetzungen DAS – Ausbildung zum/r Systemischen Berater/in Familientherapie

Prüfungsanmeldung

Pruefungsanmeldung DAS – Ausbildung zum/r Systemischen Berater/in Familientherapie
Online-Prüfungsanmeldung

Absolventen CAS/DAS bzw. Hochschulzertifikat

  • Wolfgang Bach, Vöhringen
  • Sandra Bader-Kempf, Laichingen
  • Claudia Bauknecht, Ulm
  • Regina Böck, Elchingen
  • Tatjana Clauberg-Ulmer, Diespeck
  • Sabine Drögmöller-Neidhart, Blaustein
  • Jutta Eichler, Heidenheim an der Brenz
  • Martin Eichler, Heidenheim an der Brenz
  • Annette Frieß, Steinheim-Söhnstetten
  • Sandra Fröhner, Öpfingen
  • Martina Gréau-Schuhmacher, Svolvær, Norwegen
  • Nadine Hafner, Elchingen
  • Luca Haugg, Ulm
  • Stefan Hehl, Siegen
  • Susanne Hollmann, Ulm
  • Christine Elisabeth Holzer, Neu-Ulm
  • Roland Holzer, Neu-Ulm
  • Katrin Hom, Blaustein-Markbronn
  • Gregor Oliver Jaritz, Gerstetten-Dettingen
  • Stefanie Jaritz, Gerstetten-Dettingen
  • Eva Maria Jochinke-Knobloch, Offingen
  • Dr.-Ing. Udo Karthaus, Flein
  • Ingrun Klaiber, Rammingen
  • Nicole Konold-Pfister, Blaubeuren-Asch
  • Andrea Lahaye, Ulm
  • Patricia Lawrenson, Mietingen
  • Anke Leidig, Biberach an der Riß
  • Hendrik Mächler, Ulm
  • Anja Ott, Illertissen-Tiefenbach
  • Katja Rothenburger, Ulm
  • Samuel Schischmanjan, Rottenburg
  • Patricia Schmid, Augsburg
  • Beatrix Schrode, Bellenberg
  • Dieter Seiferth, Woringen
  • Sandra Stäb, Dornstadt
  • Margarete Barbara Walser-Hartl, Zizers, Schweiz
  • Tatjana Weißenhorner, Neu-Ulm
  • Friederike Weismann, Bayreuth
  • Karin Welz, Ulm
  • Marion Wettengl, Göppingen
  • Lucia Zick, Sontheim-Attenhausen

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