„Bildung ist keine Vorbereitung auf das Leben. Bildung ist das Leben selbst.“
John Dewey

Competence Trainer für interkulturelle Business-Etikette (SHB)


Interkulturelle Kompetenz ist längst keine "nice-to-have" Qualifikation von Führungs- und Fachkräften. Sie ist Kernkompetenz in einer globalen Wirtschaft. Eine konstruktive und erfolgreiche internationale Kooperation setzt eine Sensibilisierung für fremde Länder und Kulturen voraus. Wie schade, dass kulturbedingte Verhaltensmuster immer noch zu Missverständnissen führen. Dabei entstehen Barrieren – Synergien bleiben ungenutzt. Viele Menschen, die zum ersten Mal eine fremde Kultur besuchen, möchten aber trittsicher sein. Techniken für erfolgreiches Auftreten und Verhandeln können erlernt werden. Ausgebildete Trainer für interkulturelle Etikette können die wesentlichen Werkzeuge interkultureller Trainings in ihren eigenen Trainings einsetzen – sie geben ihr Wissen über internationale Werte, Kulturmerkmale und Standards der einzelnen Ländergruppen an Interessierte weiter. Sie sind geschult in Methodik und Didaktik.

 

Modul 1: Interkulturelle Kompetenz - Werte und Standards

Modul 2: Interkulturelle Kompetenz - Methodik und Didaktik

  • Kernkompetenzen eines Trainers, (Train the Trainer)
  • Erwachsenenbildung (Lerntypen, Motivation)
  • Struktur, Zeiteinteilung, Planung
  • Bedarfsanalyse
  • Ziele, Lernziele (smart)
  • Vorstellungsrunden, Methoden und Übungen
  • Trainingsmethoden (Critical incidents, Culture Assimilators, Fallbeispiele, Simulationen, Kommunikationsübungen)
  • Präsentationsmethoden (Vorträge, Demonstrationen, One-on-one Coaching, Rollenspiele)
  • Trainingsmaterialien, Auswahl und Entwicklung
  • Medien und Technik, Auswahl und Entwicklung (Flipchart, Whiteboard, OHP, Handouts, Poster, Video, PPT, Objekte, Szenarien und Situationen)
  • Effektiver Anfang und Abschluss der einzelnen Trainingseinheiten
  • Trainingsevaluation

Voraussetzung für die Ausbildung zum Competence Trainer für Interk. Etikette ist die Teilnahme an mindestens einem Tag Deutsche Business-Etikette.


Modul 3: Die Grundlagen - eine Bestandsaufnahme 

  • Gesellschaftliche Normen
  • Protokoll, Etikette, Business-Etikette, Umgangsformen
  • Was ist Stil?
  • Althergebrachtes und Neues, historisches Hintergrundwissen
  • Wo stehe ich selbst – was weiß ich (noch)? Ein reger Austausch
  • Was hinterließ uns Adolph Freiherr (von) Knigge? Entwicklung der westlichen Business-Etikette
  • Wer legt heute die Regeln fest?
  • Worum geht es? Soziokulturelle und ethische Belange

Moderne Umgangsformen – Inhalte und Bausteine – die aktuellen Höflichkeitsstandards 

  • Die Macht des ersten Eindrucks
  • Body Talk – Körpersprache und Signale, Selbst- und Fremdwahrnehmung, aktuelle
  • Erkenntnisse aus Meinungsforschung und Wissenschaft
  • Distanzzonen (Wie vermeiden Sie ungewollten Körperkontakt? …)
  • Begrüßungsrituale und die korrekte Anrede – auf privater und beruflicher Ebene (Anreden, Anschriften, Akademische Grade, Ehrentitel, Berufs- und Funktionsbezeichnungen, Adelsprädikate, Grüßen, Begrüßen, Bekannt machen …)

Modul 4

  • Duzen oder Siezen? Wer bietet wem das „Du“ an?
  • Floskeln vermeiden
  • Stilvoll Grüße und Dank übermitteln, Absagen formulieren, Briefetikette
  • Visitenkarten tauschen
  • Smalltalk – die Kunst des kleinen Gesprächs
  • Die kleine (Tisch-) Rede
  • Professionelles Auftreten im Beruf (Besucherbetreuung, der sichere Umgang mit Kunden und Kollegen, auf Firmenveranstaltung und Messe das Unternehmen repräsentieren, Pünktlichkeit, höflich im Meeting, Toiletten-Knigge, Verhalten in Aufzügen, Rauchen und Alkohol, unangenehme Themen ansprechen, peinliche Situationen meistern)
  • Digitale Etikette (E-Mail, Soziale Netzwerke …)
  • Rund um das Telefon 
  • Gäste und Bewirtung – privat und beruflich
  • Im öffentlichen Raum – unterwegs mit Bahn, Flugzeug, Firmenwagen …

Die Business-Kleidung für Damen und Herren 

  • Wie man durch typgerechte Farben und eine moderne Business-Garderobe überzeugend kommuniziert
  • Hierarchiestufen und Statussymbole (Die richtige Auswahl der Statussymbole)
  • Dresscodes auf Einladungskarten
  • Kleidung für Sie und Ihn – Stil-„Fettnäpfchen“

Modul 5: Ausbildungs-Modul „Das Geschäftsessen“: Wein- und Speisenkenntnisse, Savoir vivre, incl. eines Spezialitäten-Dinners Im Restaurant

  •  Food Guides, Tischauswahl
  • Ankunft der Gäste – die Aufgaben des Gastgebers, Blumen im Restaurant ...
  • Aperitif
  • Aussprache ausländischer Weine
  • Weinservice im Restaurant (evtl. Düfte + Aromen)
  • Der eingedeckte Tisch, Besteck- und Gläserkunde
  • Sitzordnung und höfliche Gesten
  • Das Menü, Zusammenstellung und Bestellung
  • Food & Beverage: internationales Vokabular
  • Damenkarte/Gästekarte
  • Stilvolles Verhalten bei Tisch
  • Wie esse ich denn das? Die Schwierigkeitsgrade
  • Wein und Käse, Digestif
  • Der Demotisch: Aufbau und Demonstration schwieriger Gerätschaften

Das Servicepersonal

  • Von der Bestellung bis zum Bezahlen
  • Wie arbeitet der Sommelier, die Sommelière?
  • Wein bestellen und trinken
  • Regeln für das Servieren von Speisen und Getränken, Serviermethoden
  • Ausländische Gäste bewirten
  • Ich bin so gut wie der Service
  • Der perfekte Gast (gibt’s den?)
  • Gekonnt reklamieren
  • Die Rechnung stilvoll begleichen, Trinkgeld

In der Küche

  • Die Ressorts
  • Kleine Fragen an den Koch – Zubereitung von Spezialitäten, falls das Modul im Restaurant stattfindet
  • Die Größe der Portionen
  • Doggy bag
  • Das Feedback auf dem Teller und vieles mehr ...

Credit Points Hochschulzertifikat "Competence Trainer für interkulturelle Business-Etikette (SHB)"
6 Credit Points (1 Credit Point entspricht einem zeitlichen Arbeitsaufwand durch Präsenz-, Selbstlern-, Praxis- und Transfertage von 30 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten)

Kontakt Anmeldung Ausbildung & Termine

TAKT & STIL, Schwäbisch-Gmünd

KOSTENLOSES BERATUNGSGESPRÄCH
Gerne besuchen wir Sie und stellen Ihnen unsere Leistungen vor.